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ATLAS-Korrektur

Bei der Atlaskorrektur werden zuerst sehr feinfühlig an der Halsmuskulatur die Anspannungen ertastet, die in der Regel seitenunterschiedlich vorliegen. Um die Anspannung zu erkennen, verden weiterhin verschiedene Truckpunkte untersucht. Dadurch lässt sich das muskuläre Ungleichgewicht entlang der Wirbelsäule feststellen, was sich in einem scheinbaren Beckenschiefstand bzw. in einer Beinlängendifferenz zeigen kann. 

Nach Behandlung mit dem Atlaskorrekturstab und manueller Massage der Muskeln am Rücken und Nacken tritt die erwünschte Entspannung ein. Dieser Entspannungszustand ermöglicht das bewegen und Korrikeren der Atlasposition worauf hin sich alle anderen Wirbel wieder einordnen können.
Die Wirbelsäule richtete sich daraufhin in ihrer Gesamtheit auf und der Selbsstheilungsprozess kann einsetzt.

 

Indikationen für eine Atlaskorrektur:

 

Die Funktion des Körpers ist abhängig davon, dass das Nervensystem sämtliche Lebensfunktionen optimal und ungestört koordiniert. Alles an und in unserem Körper wird durch das Gehirn gesteuert: Informationen gelangen vom Gehirn über das Rückenmark, durch die Wirbelsäule hindurch, über die zwischen den Wirbeln austretenden Nerven zu den Organen. Die Organe wiederum senden über Nervenleitungen Nachrichten zurück ans Gehirn.

Bereits eine geringe Verschiebung von Wirbeln übt Druck auf die Nervenbahnen aus und behindert die Übertragung von Informationen. Das Aktionspotential der Nerven wird eingeschränkt und es können sich Funktionsstörungen einstellen.

Der Atlas, 1. Halswirbel, ist aufgrund seiner Lage und Gelenkverbindungen zu Schädel und 2. Halswirbel besonders häufig von Verschiebungen betroffen.
Die Atlas-Korrektur bietet eine schonende Möglichkeit den Atlas in seine Urposition schwingen zu lassen. Nach intensiver Palpation wird vom Praktiker ein Impuls auf den Querfortsatz des Atlas ausgeübt. In der Folge können sich alle anderen Wirbel dominoartig einordnen, Missstellungen korrigieren sich so weit wie möglich.